Capture the flag

Tag 2 der Ferienspiele des Projekts Gouleykids:

Für das Spiel “capture the flag” haben wir unsere eigenen Flaggen gestaltet.
Um die Mittagssonne zu genießen haben wir im Park ein Picknick gemacht.
Morgen testen wir uns als Gärtner!🌱🥕🍅🥔

Es geht los !

Tag 1 Der Ferienspiele des Projekts Gouleykids:


Beflügelte Ostereier, Snacks und draußen Toben.
Was für ein schöner Start!


Wir freuen uns auf den morgigen Tag, an dem wir in den Park gehen um zu spielen 🌳⚽🐣

Ab ins Beet! Gouleykids sollen gesund aufwachsen

Ferienspiele in Morsbach vom 15. bis 18. April – Teilnahme auch spontan möglich.

Sie wünschen sich, das ihre Arbeit Früchte trägt. Die Projektleiterinnen Claudia Küppers, Ramona Eickmanns, Laura Keller und DKSB Geschäftsführerin Ulla Wessels (v. l). Foto Daniela Lövenich

Würselen. Gesundheit, Ernährung und Bewegung – das sind die drei Bausteine, mit denen Kindern aus sozial benachteiligten Familien in Morsbach ein gesundes Aufwachsen in ihrem Stadtteil ermöglicht werden soll. Die Würselener Ortsgruppe des Kinderschutzbundes (DKSB), selbst mit einem Stadtteilbüro in der Sozialraumsiedlung angesiedelt, startet nun ein entsprechendes Projekt. Finanziert wird es bis Ende 2020 über den Europäischen Sozialfonds, eingebettet ist es in das Aktionsprogramm „Zusammen im Quartier – Kinder stärken – Zukunft sichern“ des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Vor Ort umgesetzt wird es von Sozialpädagogin Claudia Küppers sowie von den beiden angehenden Sozialarbeiterinnen Laura Keller und Ramona Eickmanns.

In den Osterferien erfolgt der Auftakt: Vom 15. bis 18. April werden im Rahmen des Projekts „Gouleykids – Gesundes Aufwachsen in Morsbach“ Ferienspiele mit einem vom sonst üblichen Freizeitverhalten der Kinder abweichenden Programm geboten. „Wir wollen mit den Teilnehmern ab sechs Jahren – nach oben ist die Altersgrenze offen – Bewegungsspiele im Gouleypark machen oder einen Waldtag im Wurmtal verbringen“, verrät Ramona Eickmanns. Auch gemeinsames Basteln und Gärtnern, das Anziehen von Pflanzen oder das Zubereiten gesunder Snacks ist angesagt. „Uns geht es darum, dass die Kinder ihre Umgebung anders kennenlernen und neue Impulse bekommen“, ergänzt Laura Keller. Und DKSB-Geschäftsführerin Ulla Wessels, die den Förderantrag ausgearbeitet hat, weist darauf hin, dass das Projekt auch der Vernetzung dient. „Zusammen mit diversen Kooperationspartnern wollen wir versuchen, die Kinder in die örtlichen Vereinen zu bringen, zum Beispiel in die Kinderfeuerwehr, die Waldjugend oder in Sportvereine. Sie sollen erfahren, wie sie sich in ihrem Wohn- und Lebensumfeld einbringen und aktiv beteiligten können.“ Eine Möglichkeit etwa sei, die Spielplatzsituation in Morsbach zu analysieren, Wünsche zu formulieren und der Spielplatzkommission vorzutragen. Doch das ist noch Zukunftsmusik.

Zunächst einmal geht es darum, eine Gruppe von interessierten Kindern aufzubauen, die Interesse daran haben, auch über die Ferienspiele hinaus am Projekt teilzunehmen. Am Samstag, 27. April, ist bereits eine konkrete Aktion geplant: Dann sollen im Garten des DKSB-Standorts an der Bardenberger Straße Hochbeete aufgestellt und bepflanzt werden. Anschließend möchten die drei Projektleiterinnen jeden Donnerstag ein Treffen anbieten, in dessen Rahmen sich die Kinder spielerisch und handwerklich weiterhin den Themen Gesundheit, Ernährung und Bewegung annähern können.

Warum es sinnvoll erscheint, ausgerechnet den Gouleykids diese Themen zu vermitteln, zeigt ein Blick in die Statistik. Laut der Sozialberichtserstattung der Städteregion ist fast jedes vierte dort lebende Kind (23,7 %) nicht normalgewichtig. Fast ebenso viele Kinder (24,7 %) haben Probleme bei der Körperkoordination. Von den U3-Kindern sind 12,7 Prozent nicht zahngesund, von den Sechsjährigen bereits 38,9 Prozent. „Die Kinder werden in ihrer Lebenswelt abgeholt und erhalten ein Angebot für gesundheitsförderndes Verhalten“, blickt Ulla Wessels voraus. Kooperationspartner wie das AHK Pflege & Service Zentrum sowie Schulen, Kitas oder Vereine sollen bei der Umsetzung mit ins Boot geholt werden. (löv)

Wir können hier jetzt richtig was reißen“

Der Kinderschutzbund bekommt eine Stelle für Quartiersarbeit in Morsbach bewilligt, „Gouleykids“ geht an den Start |

Machen Quartiersarbeit in Morsbach: Ulla Wessels (Mitte), Geschäftsführerin des Kinderschutzbunds Alsdorf-Herzogenrath-Würselen, Laura Keller (vorne), Ramona Eickmanns (hinten) und Claudia Küppers. Foto: zva/Jan Mönch

Würselen Um einen Fingerzeig zu geben, wo der Wirkungsbereich von „Gouleykids“ liegt, braucht Ulla Wessels nicht vor die Tür zu gehen. Es reicht ein Blick durch die Terrassentür der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes in Morsbach.

Man sieht den Innenhof eines großen Wohnblocks, und neben dem Kinderschutzbund ist auch ein großer Teil seiner Klientel ebenda ansässig. Mehr Nähe geht eigentlich nicht.

Wovon gemeinnützige Vereine hingegen selten genug haben, ist Geld für ihre Arbeit. Umso mehr freut sich Ulla Wessels, die Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes für Alsdorf, Herzogenrath und Würselen ist, über eine kürzlich zugesagte Förderung für „Gouleykids“. Eine Stelle wird bis Ende 2020 durch das Landesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales finanziert, und zwar über das Programm „Zusammen im Quartier“. Die Stelle ist auch schon besetzt, Ramona Eickmanns, Claudia Küppers und Laura Keller werden sie sich teilen.

Der Name „Gouleykids“ wurde abgeleitet aus der ehemaligen Zeche Gouley, der Untertitel des Projekts lautet „Gesundes Aufwachsen in Morsbach“.

Dass hinsichtlich der entsprechenden Möglichkeiten im Quartier Abhilfe notwendig ist, belegte Ulla Wessels im Förderantrag mit Zahlen, die durch die Städteregion erhoben worden sind. Ein wichtiger Parameter war, dass die Mindestsicherungsquote bei unter 15-Jährigen in Morsbach bei 18,3 Prozent liegt. Das ist deutlich mehr als in Würselen insgesamt, hier liegt die Quote bei 15 Prozent.

Ferienspiele in den Osterferien

Doch auch bei anderen Armutsindikatoren steht das Morsbacher Quartier nicht gut da: Beispielsweise sind fast 40 Prozent der Sechsjährigen nicht zahngesund, je knapp ein Viertel der Kinder sind nicht normalgewichtig und/oder haben Schwierigkeiten mit der Körperkoordination. Probleme wie diese können Ulla Wessels und ihre Kolleginnen nicht im Alleingang lösen.

Sie wollen aber dazu beitragen, dass vorhandene Möglichkeiten zur Hilfe in Anspruch genommen werden. „Es geht um Bewegung, Ernährung, Vernetzung, Nachhaltigkeit und Partizipation“, sagt Wessels. All das soll vor allen Dingen über die Kinder zustande kommen. Kooperationsveträge mit der Wurmtalschule und der „Elefanten“-Kita des DRK gibt es schon, auch das Jugendzentrum Nautilus oder die Tafel sind nicht weit.

Für Kinder ab sechs Jahren werden in der ersten Osterferienwoche Ferienspiele an der Bardenberger Straße 1 stattfinden, und zwar von Montag bis Donnerstag jeweils von 10 bis 14 Uhr. Danach soll es munter weitergehen mit dem Bepflanzen und Pflegen von Beeten, Bewegungsangeboten, Aktionen im Wald und Kochkursen. Feste Termine werden folgen.

Beim Kinderschutzbund hofft man, über die Arbeit mit den Kindern auch mit deren Eltern ins Gespräch zu kommen. Bei vielen hat Ulla Wessels eine hohe Hemmschwelle festgestellt, Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. Gerade Landsleute blieben gerne unter sich, zu den Alteingesessenen hin bestehe eine gewisse Abgrenzung.

So bildet sich das, was man im größeren Maßstab Parallelgesellschaft nennt. Bezogen auf Morsbach und besonders den Wohnblock an der Bardenberger Straße spricht Ulla Wessels von einer „Enklave“. Es geht auch darum, deren Grenzen aufzuweichen. Die neu formierte Gruppe ist motiviert und guter Dinge. „Wir können jetzt hier richtig was reißen“, freut sich Ulla Wessels. (jpm) Aachener Nachrichten Nordkreis 12.4.2019

Ablauf der offenen Ferienspiele Ostern 2019

Kurzprogramm Osterferien

1. Tag basteln / spielen
2. Tag Bewegungsspiele im Gouleypark
3. basteln / gärtnern
4. Waldtag (wir gehen ins Wurmtal)

Tel. erreichbar 0178 73 02 479

Der Gouleypark ist ein altes Zechengelände, das heute der Naherholung und Freizeitgestaltung dient.

Startpunkt

heute am 01.04.2019 (kein Aprilscherz) haben wir, mit drei neuen Mitarbeiterinnen, das Projekt gestartet.

Vorbereitet werden die ersten Begegnungen und Aktionen für die kommenden Osterferien.

Projektantrag postiv entschieden

Das lange Warten hat ein Ende. Ein Telefonat aus dem Ministerium erlöste die Ungeduld. Zwischenzeitlich liegt auch die positive Zuwendung schriftlich vor. Jetzt können wir loslegen. Der Förderbescheid soll dann in nächster Zeit von der Bezirksregierung kommen.

Beginn

Der Beginn des Projektes ist vorhaltlich der Finanzierung und der Zustimmung vieler Entscheiderträger im Frühjahr 2019.

Wünsch uns Glück, damit wir das Projekt im Interesse eines “Gesunden Aufwachsen für Morsbach” zum Anlaufen bringen.